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Sie haben die Möglichkeit zwischen einem Bankdarlehen, einem Bauspardarlehen und einem Fremdwährungsdarlehen zu wählen. Die Zinskosten von Bankdarlehen setzen sich aus den Zinskosten, die die Banken für Geld bezahlen müssen (Euribor) und den von den Banken getätigten Zinsaufschlag (Marge) zusammen. Die Marge bewegt sich zwischen 0,75 % und 2,5%.
Die niedrigsten Zinsen mit rd. 1,6% weisen Fremdwährungsdarlehen auf, Euro-Bankdarlehen bekommt man ab 2,4%. Bausparkassendarlehen haben in der gegenwärtigen Niedrigzinsphase den Nachteil eines Mindestzinssatzes von über 3%, daher wird mit einem niedrigen Einstiegszinssatz geworben. Um diesen Kostennachteil nicht in eine hohe Monatsrate fließen zu lassen werden Bauspardarlehen in letzter Zeit auch tilgungsfrei angeboten. Dies verlängert natürlich die Laufzeit. Der garantierte Höchstzinssatz von 6% spielt in der gegenwärtigen Zinsphase weniger eine Rolle, zumal ein jedes Darlehen mit einem Zinscap gegen steigende Zinsen abgesichert werden kann.
Ein Zinscap mit einer Obergrenze von 5,75% - also unter jenen 6% der Bausparkassen - kostet z.B. lediglich 0,25% p.a. auf eine Laufzeit von 20 Jahren. Die Kosten für einen Zinscap können auch einmalig entrichtet werden und mitfinanziert werden.
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