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Der Begriff Asset stammt aus dem
Englischen und wird in englisch - deutschen Wörterbüchern mit den Wörtern
Anlagegut, Posten, Vermögen übersetzt. In der Fachsprache der Anlagewirtschaft
meint Asset zumeist das gesamte Anlagevermögen des Kunden und Asset Management
dessen Verwaltung.
In Unternehmen wird der Vermögensverwalter häufig als Asset Manager
bezeichnet.
Das Asset des Privatanlegers besteht überwiegend aus Aktien- Vermögen;
hinzu können Optionsscheine, Schuldverschreibungen oder Immobilienbesitz
kommen.
Barvermögen sowie Gelder, die auf Giro- oder Sparkonten geparkt sind, werden
meistens nicht zum Asset gerechnet, auch wenn sie sicher Bestandteile des Vermögens
sind.
Ziel einer jeden Asset Verwaltung ist die Mehrung des Vermögens. Hierbei
kann spekulativ vorgegangen werden, indem auf Wertsteigerung von erworbenen Beteiligungen
gesetzt wird. Das gegenteilige Extrem der Asset Verwaltung besteht darin, nur
wenig zu spekulieren, sondern sich stärker auf Dividenden als Rendite zu
konzentrieren. In den meisten Fällen kombiniert ein Asset
Management beide Formen zum Nutzen des Kunden.
Von großer Bedeutung ist das Asset Management bei Versicherungsgesellschaften;
besonders Lebensversicherungen müssen
zum einen mindestens ihre Garantieleistungen erwirtschaften; zum anderen unterliegen
ihre Asset Manager gewissen gesetzlichen Restriktionen bezüglich der erlaubten
Risikobereitschaft.
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