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Bei einer Fremdwährungsfinanzierung
sollte man die Für und Wider abwägen.
Für die Fremdwährungsfinanzierung
sprechen die niedrigeren Zinsen, da für
solche Darlehen die Bestimmungen der jeweiligen Länder gelten. Besonders
beliebt sind die Fremdwährungsfinanzierungen
in einer asiatischen Währung, da in vielen Ländern Asiens die Zinsen
niedriger sind als hier in Deutschland.
Ferner ist die Fremdwährungsfinanzierung flexibler. Man kann außerhalb
der regelmäßigen Tilgungen auch noch
Sondertilgungen leisten.
Allerdings muss man bei einer Fremdwährungsfinanzierung
auch die Risiken abwägen.
Zum einen gibt es das Zinsrisiko. Bei Fremdwährungsfinanzierungen
wird der Zinssatz in der Regel kurzfristig
festgelegt (beispielsweise 3 oder 6 Monate). Steigt der Zinssatz, so erhöht
sich auch die Zinsbelastung. Allerdings ist es bei Fremdwährungsfinanzierungen
möglich, einen sogenannten "Cap" einzurichten. Ein "Cap"
ist eine Zinsobergrenze für z. B. 5 oder 10 Jahre, d. h. sobald das Zinsniveau
überhalb des Caps ist, zahlt der Darlehensnehmer lediglich die Zinsobergrenze
und nicht das jeweilige Zinsniveau.
Zum anderen gibt es natürlich bei Fremdwährungsfinanzierungen auch das
Währungsrisiko, welches unter Umständen auch ein Vorteil sein kann.
Steigt die Höhe des Wechselkurses, so muss man für seinen Fremdwährungskredit
mehr bezahlen. Sinkt die Wechselkursrate, so zahlt man bei einer Fremdwährungsfinanzierung
weniger zurück.
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