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In der heutigen Zeit möchten viele deutsche Bundesbürger eine Immobilie
erwerben, wozu sie häufig einen Immobilienkredit
beantragen müssen. Dieser Immobilienkredit
wird in der Regel über eine Bank abgewickelt.
Bei der Rückzahlung des Immobilienkredites gibt es zwei Möglichkeiten,
die zu berücksichtigen sind. So kann der Immobilienkredit durch ein so genanntes
Annuitätendarlehen getilgt werden. Hierbei zahlt der Kreditnehmer monatlich
die Zinsen und den eigentlichen Kredit
zurück. Nach 30-37 Jahren ist der Immobilienkredit üblicherweise beglichen.
Eine Weitere Option für die Kreditrückzahlung ist der Abschluss einer
fondsgebundenen Versicherung. Bei dieser Form
der Finanzierung zahlt der Kreditnehmer monatlich nur die Zinsen
zurück. Der Betrag, der für die Rückzahlung des Immobilienkredites
vorgesehen ist, wird in eine fondsgebundene Versicherung investiert. Dieses Kapital
wird angespart, wodurch durch eine entsprechende Wertentwicklung der Immobilienkredit
nach einem gewissen Zeitraum getilgt werden kann. Der Zeitraum hängt hierbei
von der monatlichen Investitionssumme und der Laufzeit ab. Bei dieser Finanzierungsform
ist der Immobilienkredit normalerweise nach 25-30 Jahren getilgt.
Zur Gewährung des Immobilienkredites
muss der Antragsteller in den meisten Fällen eine Lebensversicherung
abschließen, damit der Immobilienkredit auch im Falle des Todes des Kreditnehmers
abgesichert ist.
Haus kaufen
Diejenigen, die sich heutzutage ein Haus kaufen wollen, haben in der Regel mehr als bloß einen Beweggrund dies zu tun. Stand früher das Haus kaufen fast ausschließlich für den Genuss in den eigenen vier Wänden mietfrei wohnen zu können, wird die reine Wohnfunktion bewusst um die Funktionen Altersvorsorge und Wertaufbewahrung ergänzt. Um eine Haus kaufen zu können, bedarf es in Österreich in der Regel einer Investition, deren Umfang im Durchschnitt zehn Bruttojahreslöhnen entspricht. Um eine derart hohe Summe zum Haus kaufen aufbringen zu können, bleibt den meisten Personen keine andere Wahl als einen Teil per Baufinanzierung einzubringen.
Aufgrund der historisch günstigen Zinsen, ist eine Baufinanzierung in Österreich bereits ab einem effektiven Jahreszins von etwa 4 % zu haben, wobei die Höhe des effektiven Jahreszinses weniger von der Bonität des Antragstellers abhängt, sondern vielmehr von der Beleihungsquote und der Zinsbindungsdauer, da die Immobilie selbst als Sicherheit hinterlegt werden kann. Viele Banken und Sparkassen verlangen von ihren Immobilienkreditnehmern, dass sie mindestens 20 % der Investitionssumme in Form von Eigenkapital mit einbringen. Die Zinsbindungsdauer kann je nach Kreditinstitut auf einen Zeitraum von 5, 10, 15 oder auch von 20 Jahren festgelegt werden. Hierbei sollten diejenigen, die ein Haus kaufen wollen, darauf achten, dass die Restschuld am Ende der Zinsbindungsdauer nur noch so groß ist, dass selbst eine Anschlussfinanzierung zu wesentlichen höheren Zinsen keine Auswirkungen auf die persönliche Solvenz hat. Die im Schnitt günstigsten Konditionen ergeben sich bei einer Beleihungsquote von 60 % und einer Zinsbindungsdauer von 5 Jahren.
Da die Konditionen von Bank zu Bank sehr unterschiedlich ausfallen können, sollten sich diejenigen, die sich ein Haus kaufen wollen, zunächst verschiedene verbindliche Angebote einholen.
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