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In Österreich hat sich eine Finanzierungsform entwickelt, die alle Vorteile
der Bankgeschäfte für den Kunden bestmöglich nutzt die endfällige
Finanzierung. Der Kunde nimmt einen Kredit auf und zahlt diesen am Ende der Laufzeit
zurück. Um diese Rückzahlung zu gewährleisten spart er die für
einen Standardkredit vorgesehenen Tilgungszahlungen in ein Ansparprodukt (Fondspolizze,
Versicherung). Wenn genug gespart ist, wird der Kredit in einem Betrag zurück
bezahlt.
Der Vorteil dieser Kombination ist, dass der Kunde (1.) ein Inflationsgewinnler
ist und nicht die Bank. Nach 20 Jahren ist der Rückzahlungsbetrag nämlich
real wesentlich weniger Wert, in etwa der halbe Wert! Dazu kommt noch, dass der
angesparte Betrag, der sogenannte Tilgungsträger durch eine ständige
Verzinsung (Zinseszinseffekt) selbst einen Deckungsbeitrag zur Rückzahlung
erwirtschaftet.
Diese beiden Effekte bewirken, dass der Kreditnehmer gegenüber einem normalen
tilgenden Kredit wesentlich geringere Kosten hat, nämlich pro 100.000 Euro
um rd. 50.000 Euro. Dieser Kostenvorteil besteht auch gegenüber Bauspardarlehen,
einer besonders teuren Finanzierungsform. Der Kunde hat durch die jahrelange Positivwerbung
die (falsche) Überzeugung, über Bausparkassen besonders günstig
zu finanzieren: Ein teurer Irrtum!
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