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Bei einer Fremdwährungsfinanzierung
in Schweizer Franken wird ein Kredit nicht
in der eigenen Währung - beispielsweise Euro - aufgenommen, sondern in der
Fremdwährung Schweizer Franken.
Der Vorteil einer solchen Fremdwährungsfinanzierung in Schweizer Franken
ist es, dass mögliche Währungsvorteile zwischen Euro und Schweizer Franken
ausgenutzt werden. Wenn sich nämlich der Wechselkurs zum Schweizer Franken
positiv verändert, entsteht ein Vorteil bei der Rückzahlung des Kreditbetrages.
Real kann man dann bei einer vereinbarten Fremdwährungsfinanzierung in Schweizer
Franken am Ende weniger an Kapital zurückzahlen als man es sonst bei einer
inländischen Finanzierung müsste.
Voraussetzung für den positiven Erfolg bei einer Fremdwährungsfinanzierung
in Schweizer Franken ist es natürlich, dass die eigene Währung - also
etwa der Euro - sich stärker entwickelt als die ausländische
Währung - also dem Schweizer Franken in diesem Fall.
Ansonsten kann man am Ende einen Nachteil haben bei
dieser Fremdwährungsfinanzierung. Dann entsteht
statt des Währungsvorteils ein Währungsnachteil
und man bezahlt unter Umständen mehr zurück
als bei einer inländischen Finanzierung.
Eine Fremdwährungsfinanzierung in Schweizer Franken lohnt sich also nur für
denjenigen, der die Devisenmärkte kennt
und genau beobachtet. Wer Laie ist, sollte entweder ganz auf die Fremdwährungsfinanzierung
in Schweizer Franken verzichten oder aber einen sachkundigen Berater haben.
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