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Alles über die verschiedenen Fremdwährungskredite

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Fremdwährungskredit - Frankenkredit

Ein Fremdwährungskredit bietet dem Kreditnehmer die Chance, seinen Kredit zu deutlich günstigeren Konditionen erhalten zu können. Obwohl das Zinsniveau in der Eurozone bereits historisch günstig ist, gibt es Regionen auf der Welt, die mit noch günstigeren Konditionen aufwarten können. Die große Gefahr eines Fremdwährungskredites besteht allerdings im Währungsrisiko, also darin, dass die Währung, in welcher der Fremdwährungskredit faktoriert ist, im Vergleich zum Euro aufwertet, so wie das momentan der Fall ist. Hinter jedem Risiko steckt jedoch auch eine Chance. Im Fall eines Fremdwährungskredites steckt die Chance in der Möglichkeit, dass die Währung, in welcher der Fremdwährungskredit faktoriert ist, eben nicht aufwertet, sondern abwertet.

Ein kurzes Beispiel soll die Chance bzw. das Risiko eines Fremdwährungskredites plastisch erläutern. Angenommen der Kreditnehmer A möchte einen endfälligen Kredit für 12 Monate über 100.000 Euro aufnehmen und hätte in Österreich einen effektiven Jahreszins von 5 % zu berappen. Nach den 12 Monaten müsste er entsprechend 105.000 Euro an das Kreditinstitut zurückzahlen. Weiter angenommen, dass der Kreditnehmer A einen effektiven Jahreszins in Höhe von 3 % zu zahlen hätte, wenn er statt des auf Euro lautenden Kredites einen Fremdwährungskredit auf US-Dollar lautend aufnehmen würde. Weiter angenommen, der EUR-USD Wechselkurs erfüllt eines der drei folgenden Szenarien:

1. EUR-USD unverändert
Wenn sich der Wechselkurs von EUR-USD in dem einen Jahr nicht verändern würde, müsste A 103.000 Euro an das Kreditinstitut zurückzahlen und hätte für den Fremdwährungskredit entsprechend 2.000 Euro weniger zahlen müssen.

2. US-Dollar wertet um 10 % auf
Wenn der US-Dollar nun zum Euro um 10 % aufwertet, müsste A am Ende des Jahres umgerechnet 113.300 Euro an das Kreditinstitut zurückzahlen und hätte für den Fremdwährungskredit entsprechend 8.300 Euro mehr zahlen müssen.

3. US-Dollar wertet um 10 % ab
Wenn der US-Dollar nun zum Euro um 10 % abwertet, müsste A am Ende des Jahres umgerechnet 92.700 Euro an das Kreditinstitut zurückzahlen und hätte für den Fremdwährungskredit entsprechend 12.300 Euro weniger zahlen müssen.

Ein Fremdwährungskredit ist laut Wiki ein Kredit, der in einer anderen als der eigenen Währung aufgenommen wird. Als Unterschied zu einem Kredit in der eigenen Währung besteht dabei die Möglichkeit, dass sich die Schuld durch Wechselkursveränderungen vergrößert oder verkleinert. Für Firmenkunden ist es üblich, dieses Finanzierungsinstrument zu verwenden, für Privatkunden wird es in Deutschland in verstärktem Ausmaß erst seit etwa 1990 verwendet.

Die Aufnahme eines Fremdwährungskredits setzt deutlich höheres Wissen über finanzwirtschaftliche Zusammenhänge als ein Kredit in der eigenen Währung voraus. Insbesondere ist es notwendig, dass man sich während der gesamten Laufzeit mit wirtschaftlichen Entwicklungen und den daraus resultierenden Währungskursveränderungen beschäftigt.

In Österreich ist es zudem üblich, diese Art der Finanzierung endfällig aufzunehmen, also nur Zinszahlungen während der Laufzeit und Tilgung am Ende der Laufzeit. Um den Kreditbetrag anzusparen, wird im Regelfall ein Ansparplan (= Tilgungsträger) abgeschlossen, da man durch die zu erwartenden Kursgewinne bei Wertpapierveranlagungen eine weitere Kostenreduktion erwartet. Eine solche, auch als „Tilgungsaussetzungsdarlehen“ bezeichnete Finanzierung, birgt natürlich ein weiteres Risiko in sich.

Frankenkredite

Bei der Finanzierung ihres neuen Hauses nutzen viele Österreicher bereits seit Jahren Frankenkredite. Hierunter versteht man Kredite, die nicht in Euro, sondern in Schweizer Franken vergeben werden und Kreditnehmern verschiedene Vorteile, aber auch Nachteile bringen können. Die Kreditgeber für Frankenkredite sitzen daher in den meisten Fällen in der Schweiz.

Da Frankenkredite in Schweizer Franken vergeben werden, können Kreditnehmer bei diesen Darlehen das in Schweiz geltende Zinsniveau nutzen. Da dies in den vergangenen Jahren deutlich niedriger lag als in der Eurozone, waren hiermit Zinsgewinne von einigen hundert Euro im Jahr möglich. Mittlerweile hat sich das Zinsniveau für Frankenkredite und Eurokredite angenähert, wobei bei Frankenkrediten noch immer deutlich niedrigere Konditionen zu erzielen sind.

Dabei ist zu beachten, dass die Zinsen für Frankenkredite in der Regel nicht fest, sondern variabel vereinbart werden. Dies bedeutet, dass sich die Zinsen für Frankenkredite an dem aktuellen Leitzins der Schweizer Nationalbank orientieren und sich jederzeit verändern können. Sofern die Zinsen sinken, reduzieren sich die Kosten für Frankenkredite, steigt das Zinsniveau jedoch, werden Frankenkredite teurer.

Neben den günstigen Zinsen sollten Kreditnehmer für Frankenkredite aber auch das Wechselkursrisiko beachten. So reduziert sich die Kreditsumme zwar bei sinkenden Wechselkursen, sollte der Schweizer Franke im Vergleich zum Euro jedoch steigen, verteuern sich Frankenkredite umgehend. Insbesondere die Kreditrisiken einiger europäischer Länder wie Griechenland, Spanien und Portugal könnten daher in den kommenden Jahren für einen weiter steigenden Kurs des Franken sorgen. Hiervon werden sowohl die Zinskosten wie auch die Tilgung der Frankenkredite beeinträchtigt.

Um Frankenkredite aufnehmen zu können, ist ebenso wie bei Eurokrediten auch ein regelmäßiges Arbeitseinkommen nachzuweisen. Auch müssen Frankenkredite durch die Eintragung eines Grundpfandrechtes abgesichert werden. Aufgrund der Risiken der Frankenkredite fordern einige Institute zudem ein überdurchschnittlich hohes Jahreseinkommen und vergeben Frankendarlehen nur bis zu einem Beleihungswertauslauf von 70%.

 

 


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