|
Unter Geldmarktfonds versteht man Investmentfonds,
die überwiegend in liquide Wertpapiere und Geldmarkttitel, kurzfristigen
festverzinslichen Wertpapieren, investieren, zumeist geschieht dies mit sehr kurzen
Laufzeiten von einigen Wochen oder wenigen Monaten.
Zu diesen Geldmarktfonds zählen beispielsweise Anleihen, Schuldscheindarlehen
und Termingelder. In Deutschland sind die Geldmarktfonds seit dem Jahre 1994 zum
öffentlichen Vertrieb zugelassen und zählen seitdem zu den wertbeständigsten
Fonds. Im Vergleich zu Tagesgeldkonten oder alternativen Sparanlagen bieten Geldmarktfonds
eine höhere Rendite, dafür muss der Anleger ein gewisses Fonds- und
Wertpapier-Depot bereitstellen.
Dazu haben etliche Geldmarktfonds sehr viel höhere Mindestanlagesummen. Bei
einige Geldmarktfonds kommen Verwaltungskosten,
zusätzliche Ausgabeaufschläge oder Managementgebühren dazu. Der
Vorteil dieser Art von Investmentfonds stellt das geringe Risiko dar und ist somit
vor allem in schlechten Börsenzeiten und fallenden Börsennotierungen
sehr empfehlenswert.
|