| Viele Banken werben damit, billige Kredite vergeben zu können. Doch was sind eigentlich billige Kredite? Grundsätzlich lässt sich diese Frage nicht pauschal beantworten. Denn was billige Kredite oder teure Kredite sind, liegt letztlich doch immer im Auge des Betrachters. Grundsätzlich dürfte man unter billigen Krediten aber solche Darlehen verstehen, die für den Kreditnehmer deutlich günstiger sind als die Angebote der meisten Konkurrenzbanken.
Allerdings gibt es auch billige Kredite, die eigentlich gar nicht billig sind, sondern nur auf den ersten Blick den Anschein erwecken, als handele es sich um ein besonders preiswertes Angebot. Hier ist also Vorsicht geboten! Vor allem in den letzten Jahren haben viele Banken Tricks entwickelt, mit denen sie Kredite wie billige Kredite erscheinen lassen können, diese aber letztlich doch teuer verkaufen.
Eine Problematik, die in letzter Zeit immer stärker aufgetreten ist, sind sogenannte Kreditversicherungen, die von vielen Banken zusammen mit Krediten angeboten werden. Oft wird das zu Stande kommen des Kreditvertrages vom Abschluss einer solchen Versicherung abhängig gemacht, der Kunde also mehr oder weniger dazu gezwungen, eine Police zur Absicherung des Darlehens abzuschließen, auch wenn dies in vielen Fällen vollkommen überflüssig ist.
Um wirklich billige Kredite zu finden, sollte man als Kreditnehmer vor allem den effektiven Jahreszinssatz bei der Auswahl des passenden Produktes fokussieren. Dieser Zinssatz enthält bereits alle mit dem Abschluss in Verbindung stehenden Nebenkosten, sodass eine gute Transparenz für das vergleichen unterschiedlicher Darlehen gewährleistet ist.
Schwierig wird der Vergleich erst dann, wenn Banken Kredite nur zu bonitätsabhängigen Zinsen vergeben. Welche Bank billige Kredite vergibt, kann dann nicht mehr durch einen einfachen Konditionsvergleich festgestellt werden. Der Kreditinteressent müsste bei sämtlichen Anbietern individuelle Angebote einholen, um wirklich billige Kredite zu finden.
Guenstige darlehen und Kredite erhält man nur über eine neutrale,
objektive Beratung eines Finanzdienstleisters und niemals über die Hausbank.
Die Hausbank ist ein gewinnorientiertes Unternehmen und will mit Ihnen einen möglichst
grossen Gewinn erwirtschaften.
Der Erwerb einer Immobilie ist für viele Interessenten eine günstige
Hausfinanzierung besonders wichtig. Um diese günstige Hausfinanzierung jedoch
zu nutzen, sollte schon frühzeitig mit der Planung der Immobilie gestartet
werden.
So ist es vor allem sinnvoll, schon weit vor dem Erwerb der Immobilie einen
Bausparvertrag abzuschließen. So wird zum einen Kapital angespart. Zum anderen
besteht die Möglichkeit, den zumeist günstigen Zinssatz des Bausparvertrages
für die Finanzierung zu nutzen. Die Höhe des Bausparvertrages muss der
Interessent selbst bestimmen, da er optimal einschätzen kann, wie viel Geld
er monatlich sparen kann.
Für eine günstige Hausfinanzierung spricht zudem ein endfälliges
Darlehen, da der Kredit für ein Haus in den meisten Fällen ungefähr
30 Jahre läuft. So kann der Kreditnehmer den Betrag, der für die Kredittilgung
vorgesehen ist, in eine Fondsgebundene Versicherung anlegen. Durch die Wertentwicklung
kann er dann den Kredit tilgen und spart somit in der Regel einen hohen Zinsbetrag.
Des Weiteren ist es für eine günstige Hausfinanzierung vorteilhaft,
eine Lebensversicherung zur Absicherung des Kredites bei einem Direktanbieter
abzuschließen. Üblicherweise werden bei diesen Anbietern keine Vermittlergebühren
gezahlt, wodurch eine zusätzliche Ersparnis kommt.
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