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In Zeiten günstigerer Zinsen, einem Zinstief, wird bei einer Umfinanzierung
bei Festzinsdarlehen, ein teurer festverzinslicher Kredit gegen ein zinsgünstigeres
Darlehen getauscht.
Eine Umfinanzierung wird auch vorgenommen, um bei mehreren laufenden Krediten
eine Zusammenfassung der Gesamtschulden vorzunehmen und so eine Einkommen angepasste
Rate zu erzielen, sowie bei einer Umfinanzierung ein Zinssparvorteil zu sichern.
Die Umfinanzierung kann sowohl innerhalb einer Bank, als auch von einem Kreditinstitut
zum anderen geschehen.
Kreditinstitute sind oft nicht bereit vorhandene Belastungen zusammenzufassen
und Zusatzkredite werden nicht gewährt. Geschäftsbedingungen ändern
sich manchmal von Tag zu Tag und laut Expertenaussagen ist ein Großteil
deutscher Haushalte falsch finanziert. Dies macht die Umfinanzierung und den Wechsel
zu einem anderen Kreditinstitut nötig.
Doch damit fallen bei der Umfinanzierung auch Kosten an, da die alte Bank an ausgehandelten
Zinseinnahmen verliert und sie kann eine Vorfälligkeitsentschädigung
verlangen. Dem Kreditgeber steht es frei, die Entschädigung beliebig zu kalkulieren,
es bleibt Verhandlungssache. Trotzdem lohnt sich meist eine Umfinanzierung.
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